Knicklichter gehören nicht in Kinderhände!

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Knicklichter gehören nicht in Kinderhände!

Kinder nehmen Knicklichter häufig in den Mund. Wenn sie sie aufbeißen, tritt die darin enthaltene Flüssigkeit aus. Es kommt zu vorübergehenden Reizungen der Mundschleimhaut.

Knicklichter außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufbewahren

Da die Hersteller sowie die Inhaltsstoffe der Knicklichter in der Regel unbekannt sind, ist Vorsicht geboten. Eltern sollten sie daher außerhalb der Reichweite von Kleinkindern aufbewahren.

In den ärztlichen Mitteilungen bei Vergiftung werden drei Fälle exemplarisch dargestellt. In allen drei Beispielen kam es zu Reizungen der Magen-Schleimhaut, ein Kind musste sich übergeben. Bei einem anderen Kind geriet eine kleine Menge des Leuchtmittels ins Auge, was zu einer Rötung und einem brennenden Gefühl führte. Als therapeutische Interventionen genügten orale Flüssigkeitsgaben und das Ausspülen des Auges (Meyer, et al., 2011).

Werden die Knicklichter intakt verschluckt, besteht kein Gesundheitsrisiko. Bei der Verdauung werden sie unzerstört wieder ausgeschieden.

Knicklichter enthalten chemische Leuchtmittel. Sie bestehen aus einem flexiblen Kunststoffstab, der zwei Kammern mit verschiedenen chemischen Flüssigkeiten enthält. Wird der Stab geknickt, verbinden sich die Flüssigkeiten aus den beiden Kammern.

Die chemische Reaktion bewirkt, dass der Stab leuchtet. Je nach Zusammensetzung der Flüssigkeiten leuchtet das Knicklicht in einer bestimmten Farbe und für eine bestimmte Zeit.

Auf Kindergeburtstagen und bei Jugendlichen als Party-Accessoire erfreuen sich die Knicklichter großer Beliebtheit: Die Kinder nehmen die Knicklichter in den Mund und bewegen sie wie ein Bonbon hin und her.

Ursprünglich dienen Knicklichter als transportable Notbeleuchtung. Angler setzen sie ein, um auch im Dunkeln den Schwimmer der Angel sehen zu können.

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Autor/innen: J. Linnemann M. Sc.    Zuletzt aktualisiert: 10.01.2024

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