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Schadstoff im Innenraum

Kurzbeschreibung

Vorkommen & Verwendung

Richtwert I

mg pro m3

Richtwert II
mg pro m3

Acetaldehyd

Flüssigkeit oder brennbares Gas mit fruchtigem oder (in hohen Konzentrationen) stechendem Geruch.

Acetaldehyd ist ein Zwischen- bzw. Nebenprodukt der alkoholischen Gärung (z.B. bei der Herstellung von Essigsäure). Weitere Verwendung: Papierindustrie, Kosmetika, Aromastoff in Lebensmitteln.

0,1

1

Aldehyde

(C4-C11)

Der Geruch wird bei erhöhter Konzentration als fettig, ranzig oder stechend beschrieben. (gesättigt, azyklisch,aliphatisch)
Beispiele: Hexanal und Nonanal.

Aldehyde entstehen durch Oxidation von Alkohol. Gesättigte Aldehyde bilden sich sekundär, d.h. sie müssen nicht im Ausgangsprodukt vorkommen. Verwendung finden sie in Hölzern bzw. Holzwerkstoffen, Lacken, Alkydharzfarben, Ölen und Klebstoffen, Beschichtungsprodukten und Bodenbelägen wie Linoleum.

0,1

2

(Iso-)

Alkane

(C9-C14)

Alkane (früher: Paraffine) sind gesättigte Kohlenwasserstoffe. (aromatenarm) (Benzine)

Alkane kommen natürlich auf der Erde und im Sonnensystem vor. Wichtige kommerzielle Vorkommen sind Erdgas und Erdöl. Für den Innenraum bedeutsam ist die Verwendung in verschiedenen Lösungsmitteln.

0,2

2

Alkylbenzole
(C9-C15)

Alkylbenzole sind aromatische Kohlenwasserstoffe. Es handelt sich um Flüssigkeiten mit typischem „Lösemittelgeruch“. Beispiele: Isopropylbenzol, Ethylmethylbenzol.

Einige Vertreter kommen natürlich in Pflanzen vor. Alkylbenzolmischungen werden in Lösungsmitteln eingesetzt.

0,1

1

Benzaldehyd

Flüssigkeit mit bittermandel-artigem oder (in hohen Konzentrationen) stechendem Geruch. „Künstliches Bittermandelöl“, Grundchemikalie

In freier Form wird es in ätherischen Ölen eingesetzt. Weitere Verwendung: Als „Cyanoglykosid“ in Bittermandeln, Pfirsichen und Aprikosen, als Lösungsmittel für Harze, als Zusatzstoff in Lebensmitteln und als Duftstoff.

0,02

0,2

Benzylalkohol

Flüssigkeit mit schwachem, süßlich-aromatischem Geruch.

Benzylalkohol ist in zahlreichen Pflanzenölen enthalten. Weitere Verwendung: Als Zusatzstoff in Lebensmitteln (Konservierungsmittel), Duftstoff in Parfums und kosmetischen Mitteln, Vernetzungsmittel in Epoxidharzsystemen, als Lösungsmittel, als Färbereihilfsmittel und als Entwicklungsbeschleuniger in der Fotochemie.

0,4

4

1-Butanol

„in Wasser gut lösliche Flüssigkeit mit einem charakteristischen Geruch, der als „weinartig“ beschrieben wird, aber auch als „herb fuselähnlich mit Bananenaroma“ sowie als „süßlich ranzig““ (Bekanntmachung des Umweltbundesamtes 2014c).

1-Butanol kommt natürlich in vielen Nahrungsmitteln vor und entsteht beim Abbau von Kohlenhydraten. Verwendung als Lösemittel und zur Oberflächenveredelung von Kleidung. Weitere Verwendung als Ausgangsstoff zur Herstellung von Lösemitteln, Phthalaten und Acrylaten.

0,7

2

Dichlormethan

Flüssigkeit mit süßlichem Geruch (Chloroform-ähnlich).

Dichlormethan wird hauptsächlich als Abbeizmittel zur Entfernung von Farben verwendet. Weitere Verwendung: Als Lösungsmittel, Extraktionsmittel in der Lebensmittelindustrie und als Kältemittel.

0,2

2

Diisocyanate
(DI)

DI sind farblose Flüssigkeiten oder schwach gelbliche Kristalle.

DI werden in (Zweikompenenten-) Lacken bzw. Klebern, Beschichtungsmitteln oder in sogenannten Ortsschäumen im Baugewerbe verwendet.

   

Ethylacetat

Flüssigkeit mit charakteristischem, fruchtigem Geruch, der auch an Aceton oder Klebstoffe erinnert.

Natürlich kommt Ethylacetat in pflanzlichen Stoffen vor. Für die Verwendung wird es hauptsächlich technisch hergestellt. Es wird hauptsächlich als Lösemittel verwendet oder in Druckertinten, Klebstoffen, Kosmetik, Nagellackentfernern und bei der Herstellung von Kunststoffen und Medikamenten eingesetzt.

0,6

6

Ethylbenzol

Flüssigkeit mit typischem „Lösemittelgeruch“.

Natürliches Vorkommen z.B. in Orangenschalen. Der Stoff entsteht beispielsweise bei der unvollständigen Verbrennung von Holz. Hauptsächliche Verwendung: Weiterverarbeitung zu Styrol. Weitere Verwendung: Als Motorkraftstoff und als Lösemittel.

0,2

2

2-Ethylhexanol

Flüssigkeit mit leicht süßlichem Geruch.

Zwischenprodukt bei der Herstellung von Weichmachern. Weitere Verwendung als Lösemittel, Aromastoff in Lebensmitteln, Kosmetika und Reinigungsprodukten.

0,1

1

2-Furaldehyd

Flüssigkeit, die sich an der Luft dunkel-braun verfärbt. Stechender, aromatischer, bittermandelartiger Geruch.

Natürlicher Bestandteil einiger ätherischer Öle. Des Weiteren kommt es beim Erhitzen von Kohlenhydraten zur Bildung von Furaldehyd, weshalb es auch in Lebensmitteln und Getränken enthalten ist. Verwendung als Lösungsmittel, als Extraktionsmittel und als Ausgangsstoff für andere Furan­-Verbindungen.

0,01

0,1

Glykolether

Glykole sind zwei-wertige Alkohole. Glykolether sind eine Substanzgruppe mit über 80 Verbindungen (z.B. EGME, DEGME). Es handelt sich um Flüssigkeiten mit schwachem Geruch.

Glykolether werden aufgrund ihrer chemisch-physikalischen Eigenschaften in vielen industriellen Prozessen eingesetzt. Sie finden sich hauptsächlich in Lösemitteln. Weitere Verwendung: Herstellung von Farben / Lacken / Leimen / Papieren, als Klebstoff, als Reinigungsmittel, als Frostschutz- und Hydraulikflüssigkeit.

0,02 – 2
(je nach
Verbin-
dung);
Default-
RW 

0,005

0,2– 10
(je nach
Verbin-
dung);
Default-
RW
0,05

Kohlenmonoxid

Geruchloses Gas. Chemische Verbindung aus Kohlenstoff und Sauerstoff. 

Kohlenmonoxid wird in der Troposphäre zu Kohlendioxid oxidiert. Auf der Erde entsteht es bei unvollständiger Verbrennung kohlenstoffhaltiger Materialien. Für die Luftverunreinigungen bedeutsam sind auch die Emissionen aus Kraftfahrzeugen, Kraftwerken etc.

6 (½h)
1,5 (8h)

60 (½h)
15 (8h)

Kohlenwasser-
stoffgemische

Die Stoffgruppe der Kohlenwasserstoffe ist vielfältig. Es gibt mehrere Untergruppen, wie z.B. Alkane. Aromatenarme Kohlenwasserstoffgemische haben einen kaum wahrnehmbaren Geruch.

Kohlenwasserstoffe sind natürlich in vielen fossilen Stoffen enthalten. In der Industrie werden Kohlenwasserstoff-lösungsmittel vielfältig eingesetzt. Zum Beispiel als Lösungsmittel in Farben, als Mittel zur chemischen Reinigung, in der Autopflege etc.

0,2

2

Kresole

o- und p-Kresol sind weiße kristalline Feststoffe, m-Kresol ist eine Flüssigkeit mit stechendem, phenolartigem Geruch.

Kresole kommen in Pflanzenölen, Petroleum und im Kohleteer vor. Darüber hinaus entstehen sie bei Verbrennungs-prozessen (z.B. in Abfallverbrennungsanlagen, beim Tabakrauchen).

0,005

0,05

Methyl-
isobutyl-keton (MIBK)

Flüssigkeit mit süßlichem „Lösemittelgeruch“.

MIBK kommt zwar natürlich vor (z.B. in Früchten), wird jedoch hauptsächlich synthetisch hergestellt. Als Lösemittel wird es in diversen industriellen Prozessen (z.B. Textilverarbeitung) verwendet.

0,1

1

1-Methyl
2-pyrrolidon
(NMP)

Flüssigkeit mit schwach aminartigem Geruch, der an Fisch erinnert.

Ein natürliches Vorkommen ist nicht bekannt. Es wird technisch hergestellt und hauptsächlich als Lösemittel (z.B. zur Lackentfernung) verwendet. 

0,1

1

Monozyklische
Monoterpene
(Leitsubstanz
d-Limonen)

Flüssigkeit mit einem zitrusähnlichem Geruch.

Natürlich kommt Limonen in Zitrusfrüchten, aber auch in anderen Nahrungspflanzen und ätherischen Ölen vor.Verwendung als Lösemittel, im Haushaltsbereich (z.B. als Politur), im Kosmetikbereich, als Aromastoff in Lebensmitteln und zur medizinischen Verwendung bei Erkältungen.

1

10

Naphthalin

Farbloser bis leicht bräunlicher Feststoff, der bereits bei Raumtemperatur sublimiert (Übergang von fest zu gasförmig). Das Gas hat einen charakteristisch intensiven Geruch nach Mottenkugeln / Teer.

Naphthalin wird aus Steinkohlenteer isoliert. Es dient der Herstellung von Kunststoffen. Zur Belastung der Innenraumluft trägt hauptsächlich der Einsatz in Mottenkugeln und als Insektizid bei. Auch aus Teerfarben und Anstrichmitteln auf Teerbasis kann Naphthalin entweichen.

0,01

0,03

Pentachlorphenol
(PCP)

Chlorierter, aromatischer Kohlenwasserstoff. Bei Raumtemperatur geruchlos, bei Erhitzung entwickelt sich der phenolische Geruch, der als „chemisch“ beschrieben wird.

PCP wurde vor allem in Holzschutzmittel verwendet. In manchen Ländern wird PCP noch in der Textil- und Lederindustrie eingesetzt.

0,0001

0,001

Phenol
(veraltet:
Karbolsäure)

Farbloser bis schwach rosaner Feststoff. Phenol besitzt einen charakteristischen, unangenehmen und durchdringenden Geruch.

Phenol dient hauptsächlich als Ausgangsstoff zur Herstellung von Kunststoffen, Bisphenol A und anderen chemischen Stoffen. Phenol entsteht aber auch bei Verbrennungsprozessen (z.B. bei Waldbränden, Tabakrauch). Als Desinfektionsmittel wird Phenol heute nicht mehr verwendet.

0,02

0,2

Polychlorierte
Biphenyle
(PCB)

PCB ist eine Stoffgruppe aus 209 Einzelstoffen. Diese Einzelstoffe werden PCB-Kongenere genannt.

PCB werden in der Industrie vielfältig eingesetzt, z.B. in der Elektro- oder Kunststoffindustrie. Allerdings wurde die Verwendung bereits eingeschränkt.

   

Quecksilber
(als metallischer Dampf)

(metallisches) Quecksilber ist eine silbrige Flüssigkeit. Bereits bei Zimmertemperatur werden Dämpfe abgegeben.

Metallisches Quecksilber kommt in Fieberthermometern, Barometern, Blutdruckmessgeräten und in Amalgamfüllungen vor.

Quecksilberdämpfe können auch aus einer zerbrochenen Energiesparlampe austreten. Mehr Informationen dazu finden sich hier.

0,000035

0,00035

Stickstoffdioxid

Stickstoffdioxid ist ein rotbraunes Gas mit süßlichem bis stechend stickigem („chlorähnlichem“) Geruch.

Stickstoffdioxid entsteht sowohl durch natürliche (z.B. durch Vulkane), als auch industrielle Prozesse. Die Belastung der Innenraumluft ist in der Regel geringer, als die der Außenluft. Doch auch im Innenraum kann Stickstoffdioxid durch verschiedene Prozesse (z.B. Heizungen, Kochstellen, Abbrennen von Kerzen, Tabakrauch) freigesetzt werden.

kein Wert

0,35
(30 Min)
0,06
(7 Tage)

Styrol

Flüssigkeit mit charakteristischem, süßlichem Geruch.

Natürlich kommt Styrol im Harz des Amberbaums und in verschiedenen Früchten vor. Es wird aber auch technisch gewonnen, um z.B. als Füllmaterial oder Beschichtung verwendet zu werden. Zu Immissionen kann es durch die industrielle Produktion und Verbrennungsvorgänge (z.B. Tabakrauch) kommen.

0,03

0,3

Terpene, bicyclisch
(Leitsubstanz
α-Pinen)

Terpene sind eine Gruppe von chemischen Verbindungen.

Terpene kommen als sekundäre Inhaltsstoffe in Pflanzen natürlich vor. Bicyclische Terpene sind flüchtige Bestandteile des Harzöls von Nadelhölzern. Durch die Destillation wird Terpentinöl gewonnen.Weitere Verwendung als Lösungsmittel (z.B. in Klebern), in Haushalts-produkten (z. B. Schuhcremes), als Duftzusatz in Kosmetika.

0,2

2

Toluol

Flüssigkeit mit unangenehmem, aromatischem Geruch.

Toluol ist Bestandteil des Rohöls und Benzins. Es wird hauptsächlich in Lösungsmitteln verwendet und ist ubiquitär verbreitet.

0,3

3

Tris
(2-chlor-ethyl)
phosphat
(TCEP)

Flüssigkeit mit schwachem Geruch.

TCEP wird vor allem als Flammschutzmittel und Weichmacher verwendet. Um eine flammhemmende Wirkung zu erzielen, sollte 10-20% TCEP im Produkt enthalten sein, beim Einsatz als Weichmacher reichen ca. 5%.TCEP wird des Weiteren auch in Lacken, Klebern und Anstrichmitteln eingesetzt.

0,005

0,05

Zyklische Dimethylsiloxane

Flüssigkeiten mit kaum wahrnehmbarem Geruch. Polymere aus Siloxaneinheiten werden auch als Silikone bezeichnet.

Siloxane finden sich in vielen Verbraucher-produkten (z.B. in Kosmetik, Reinigungsmitteln), sowie in Fugendichtmassen, Farben, Lacken etc. Dimethylsiloxane werden vor allem in Körperpflegemitteln eingesetzt.

0,4
(Summen-
RW)

4
(Summen-
RW)

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Allgemeine Literatur

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  • Bekanntmachung des Umweltbundesamtes (2013): Richtwerte für Glykolether und Glykolester in der Innenraumluft: Datenblätter. Mitteilung der Ad-hoc-Arbeitsgruppe Innenraumrichtwerte der Kommission Innenraumlufthygiene und der Obersten Landesgesundheitsbehörden. Bundesgesundheitsblatt 56, S. 286-320.
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  • Bekanntmachung des Umweltbundesamtes (2011): Richtwerte für Phenol in der Innenraumluft. Mitteilung der Ad-hoc-Arbeitsgruppe Innenraumrichtwerte der Kommission Innenraumlufthygiene und der Obersten Landesgesundheitsbehörden. Bundesgesundheitsblatt 54, S. 1262–1268.
  • Bekanntmachung des Umweltbundesamtes (2011): Richtwerte für zyklische Dimethylsiloxane in der Innenraumluft. Mitteilung der Ad-hoc-Arbeitsgruppe Innenraumrichtwerte der Kommission Innenraumlufthygiene und der Obersten Landesgesundheitsbehörden. Bundesgesundheitsblatt 54, S. 388 - 400.
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  • Bekanntmachung des Umweltbundesamtes (2010): Richtwerte für Benzylalkohol. Mitteilung der Ad-hoc-Arbeitsgruppe Innenraumrichtwerte der Kommission Innenraumlufthygiene und der Obersten Landesgesundheitsbehörden. Bundesgesundheitsblatt 53, S. 984 – 988.
  • Bekanntmachung des Umweltbundesamtes (2010): Richtwerte für monocyclische Monoterpene (Leitsubstanz d-Limonen). Mitteilung der Ad-hoc-Arbeitsgruppe Innenraumrichtwerte der Kommission Innenraumlufthygiene und der Obersten Landesgesundheitsbehörden. Bundesgesundheitsblatt 53, S. 1206 - 1215.
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Spezielle Literatur

Bioethanol-basierte Kamine und Feuerstätten

  • Schripp T, Salthammer T, Wientzek S, Wensing M. (2014): Chamber studies on nonvented decorative fireplaces using liquid or gelled ethanol fuel. Environ Sci Technol. 2014 Band 48(6) S. 3583-90. doi: 10.1021/es404972s.

Luftfeuchte/Schimmel

  • Brasche, S. et al. (2003): Vorkommen, Ursachen und gesundheitliche Aspekte von Feuchteschäden in Wohnungen. Ergebnisse einer repräsentativen Wohnungsstudie in Deutschland. Bundesgesundheitsbl-Gesundheitsforsch-Gesundheitsschutz 46; S. 683-693.
  • Stiftung Warentest (2001): Gefährliche Mikroben. Test 2/2001
  • Stiftung Warentest (2001): Das Wasser muss raus. Test 2/2001
  • Stiftung Warentest (2003): Einstellungssache. Test 3/2003
  • Umweltbundesamt (2005): Leitfaden zur Vorbeugung und Sanierung bei Schimmelpilzwachstum in Innenräumen (zuletzt aufgerufen im Januar 2019).
  • Umweltbundesamt (2012): Ratgeber Schimmel im Haus (zuletzt aufgerufen im Januar 2019).

Lacke und Farben

  • Ökotest (2003): Vorsicht! Frisch gestrichen. Öko-Test 2/2003.

Duftstoffe

  • Stiftung Warentest (2003): Krankmachende Düfte. Test 7/2003.

Wärmedämmung und Lüftung

  • Moriske, H.-J. (2003): Aktuelle Fragen der Innenraumhygiene. Bundesgesundheitsbl-Gesundheitsforsch-Gesundheitsschutz 46; S. 901-906.
  • Ostendorp, G., Schnoor, M. und Heinzow, B. (2010): Gußasphalt als unerwartete Quelle für eine Innenraumluftbelastung mit Benzol. UMID Heft 2 (2010) S. 18-21.

Säuglinge und Kleinkinder

  • Broschüre "Start ins Leben - Einflüsse aus der Umwelt auf Säuglinge, ungeborene Kinder und die Fruchtbarkeit" (2008) www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3518.pdf (Seite nicht mehr online verfügbar, Stand Januar 2019).

Autor/innen: S. Höppner, M. A.    Zuletzt aktualisiert: 31.05.2023

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